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Das Konzept von Reittherpie Seelenpferde

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 Leitbild und Grundhaltung

 

Die Reittherapie Seelenpferde gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Sie verfolgt keine wirtschaftlichen, sondern ausschließlich gemeinnützige Zwecke: Alle Einnahmen fließen in die Finanzierung, Erhaltung und Weiterentwicklung der Angebote sowie in die tiergerechte Haltung und Ausbildung unserer Therapietiere.  

 

Im Mittelpunkt stehen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit besonderem Unterstützungsbedarf. Ziel unserer Arbeit ist es, Entwicklungsmöglichkeiten zu eröffnen, Teilhabe zu fördern und Lebensqualität zu steigern. Dabei sind Wertschätzung, Ressourcenorientierung, Partizipation, Kinderschutz und Tierwohl grundlegende Leitprinzipien. Jede Begegnung mit Mensch und Tier soll von Respekt, Achtsamkeit und Transparenz geprägt sein. 

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Rahmenbedingungen der Einrichtung

Ort und Anlage

 

Die pferdegestützten Interventionen finden auf dem Gelände des Reitsportzentrums Neu‑Dellerhof in Ratingen, an der Stadtgrenze zu Düsseldorf, statt. Unsere Tiere sind in einem ruhigen, abseits gelegenen Offenstall im Herdenverband untergebracht und verbringen das ganze Jahr über täglich Zeit auf großzügigen Weideflächen.  

 

Die Anlage verfügt über zwei Reithallen, drei Außenplätze sowie mehrere, teilweise überdachte Longierplätze. Durch die direkte Lage am Aaper Wald sind Spaziergänge und Ausritte über Wiesen und Waldwege möglich. Diese naturnahe Umgebung bietet zahlreiche Chancen für Naturerfahrung, Bewegungsförderung und soziale Lernprozesse in einem geschützten Rahmen.  

 

Unterschiedliche räumliche Settings – Halle, Außenplatz, Stallbereich, Gelände – ermöglichen individuell passende Förderangebote. So können sowohl reizreduzierte, strukturgebende als auch erlebnisorientierte und herausfordernde Situationen gestaltet werden.

 

Gemeinnützigkeit

 

Die Reittherapie Seelenpferde ist als gemeinnützige gGmbH anerkannt. Es werden keine Gewinne ausgeschüttet; alle Überschüsse werden in folgende Bereiche reinvestiert:  

- Sicherung und Ausbau der Angebote  

- Fort‑ und Weiterbildung des Teams  

- tiergerechte Haltung, Ausbildung und Gesundheitsvorsorge der Therapietiere  

- Qualitätsentwicklung, Kinderschutz und Konzeptarbeit  

 

Aufgrund der Gemeinnützigkeit werden die Leistungen umsatzsteuerfrei abgerechnet.

 

Zielgruppen

 

Die Angebote richten sich vorrangig an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, deren kognitive Entwicklung dem Kindesalter entspricht, sowie an Einrichtungen der Kinder‑, Jugend‑, Behinderten‑ und Eingliederungshilfe.  

 

Angesprochen sind unter anderem Menschen mit:  

- Autismus‑Spektrum‑Störungen  

- Aufmerksamkeits‑ und Konzentrationsstörungen (z. B. ADHS)  

- Entwicklungsverzögerungen und Lernbehinderungen   

- körperlichen und geistigen Behinderungen  

- Traumafolgestörungen (z. B. nach Vernachlässigung, Missbrauch, Flucht)  

- emotional‑sozialen Auffälligkeiten und Verhaltensstörungen  

- Ängsten, Depressionen oder psychosomatischen Beschwerden  

- Störungen im Sozialverhalten oder Selbstwertempfinden  

- chronischen Erkrankungen oder besonderen familiären Belastungen  

 

Entscheidend ist nicht die Diagnose, sondern der individuelle Förderbedarf und die fachliche Einschätzung, ob pferdegestützte Interventionen sinnvoll und verantwortbar sind.

 

Grundlagen pferdegestützter Interventionen

 

Unter „pferdegestützten Interventionen“ werden alle Angebote zusammengefasst, in denen Pferde, Ponys oder Maultiere gezielt in pädagogischen und therapeutischen Prozessen eingesetzt werden.  

 

Pferde begegnen Menschen vorurteilsfrei und reagieren hochsensibel auf Körpersprache, Spannung und innere Zustände. Sie spiegeln Haltungen und Emotionen unmittelbar. Dieses ehrliche, nonverbale Feedback macht innere Prozesse sichtbar und erfahrbar. Die dreidimensionale, rhythmische Bewegung des Pferdes wirkt regulierend auf Muskeltonus, Gleichgewicht, Körperwahrnehmung und vegetatives Nervensystem.  

 

Unsere Therapietiere behalten ihren eigenen Charakter. Sie sind sorgfältig ausgebildet, offiziell als Therapietiere zertifiziert und werden kontinuierlich begleitet. Authentische Begegnung und fachliche Sicherheit bilden die Grundlage unserer Arbeit.

 

 

 Pädagogisch‑therapeutische Zielsetzungen

 

Die Ziele werden individuell mit Klient:in und Sorgeberechtigten vereinbart und in Förderplänen dokumentiert. Mögliche Zielbereiche sind:

 

- Motorische Förderung  

  Verbesserung von Gleichgewicht, Körperspannung, Haltung, Fein‑ und Grobmotorik sowie Koordination.  

 

- Wahrnehmungsförderung 

  Unterstützung der sensorischen Integration durch Bewegung, Berührung, taktile, vestibuläre und propriozeptive Reize.  

 

- Kognitive Förderung  

  Training von Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit, Handlungsplanung, Problemlösen und Strukturierungsfähigkeit.  

 

- Sozial‑emotionale Förderung

  Ausbau von Empathie, Frustrationstoleranz, Kommunikations‑ und Konfliktfähigkeit, Selbstwert und Beziehungsfähigkeit.  

 

- Psychische Stabilisierung 

  Abbau von Ängsten, Förderung von Selbstregulation und Stressabbau, Stärkung von Vertrauen, Sicherheit und Resilienz.  

 

Alle Angebote sind ressourcenorientiert und auf die Übertragbarkeit in Alltag, Familie, Schule, Wohngruppe oder Arbeitsbereich ausgerichtet.

 

Heilpädagogische Reittherapie als Methode 

 

Reittherapie nutzt die spezifische Bewegungsdynamik des Pferdes und die besondere Mensch‑Tier‑Beziehung, um Entwicklungs‑ und Heilungsprozesse anzuregen.  

 

Die dreidimensionale Bewegung des Pferdes im Schritt überträgt sich auf den Körper des Menschen und kann Tonus, Haltung und Gleichgewicht regulieren. Gleichzeitig entsteht ein intensives Beziehungs‑ und Bindungserleben: Nähe, getragensein, Vertrauen und Zutrauen werden erfahrbar.  

 

Reittherapie beginnt jedoch weit vor dem eigentlichen Reiten. Schon der Aufenthalt im Stall, das Beobachten der Herde, das Führen, Putzen und Versorgen der Tiere bieten vielfältige pädagogische und therapeutische Lernfelder. Das Pferd fordert klare Kommunikation, Präsenz im Augenblick, Rücksichtnahme und Verantwortungsübernahme.  

 

Reittherapie kann:  

- Symptome lindern  

- Entwicklungsprozesse anstoßen und begleiten  

- Selbstwirksamkeitserleben und Lebensfreude steigern  

- soziale Kompetenzen und Beziehungsfähigkeit stärken  

 

Sie findet je nach Zielsetzung auf dem Pferd, am Boden, in der Pflege oder in freien Beobachtungssituationen statt.

 

 Ablauf und Methodik

 

Erstkontakt und Schnuppereinheit

 

Am Beginn steht ein telefonisches oder schriftliches Vorgespräch. In einer Schnuppereinheit (ca. 45 Minuten) lernen sich Klient:in, Bezugsperson und Reittherapeutin kennen. Themen, Bedürfnisse, Ziele und mögliche Kontraindikationen werden besprochen.  

 

Der oder die Klient:in begegnet dem Therapietier in ruhiger Atmosphäre, kann beobachten, vorsichtig Kontakt aufnehmen, streicheln oder erste kleine Aufgaben übernehmen. Anschließend werden gemeinsam das weitere Vorgehen und ein mögliches Setting (Einzel, Tandem, Eltern‑Kind usw.) festgelegt.

 

Förderplanung und Dokumentation

 

Zu Beginn der Zusammenarbeit werden individuelle Ziele definiert und in einem Förderplan festgehalten. Es finden regelmäßige Zwischenreflexionen und Abschlussgespräche statt. Jede Einheit wird inhaltlich dokumentiert (Aufbau, Beobachtungen, besondere Vorkommnisse), um Verlauf und Wirkung transparent zu machen.  

 

Auf Wunsch – und mit Einwilligung – kann mit weiteren Fachpersonen wie Ärzt:innen, Therapeut:innen, pädagogischen Fachkräften oder Einrichtungen kooperiert werden, um eine bestmögliche, vernetzte Förderung zu erreichen.

 

 

Angebotsformen und Konditionen  

(Stand: ab 01.02.2026)

 

Schnuppereinheit

 

- Dauer: 45 Minuten  

- Inhalt: Kennenlernen von Hof, Tier(en) und Therapeutin, Erhebung von Bedürfnissen und Zielen, erste praktische Elemente.  

- Kosten: 50 €  

 

Einzeltherapie – 30‑Minuten‑Einheit

 

- Zielgruppe: Frühförderbereich, Klient:innen mit begrenzter Belastbarkeit, starker Ängstlichkeit oder schneller Ermüdbarkeit.  

- Inhalte: kurze, klar strukturierte Sequenzen auf und am Pferd, Schwerpunkt auf Körperwahrnehmung, Regulation, erste Beziehungserfahrungen.  

- Kosten: 55 €  

 

Einzeltherapie – 60‑Minuten‑Einheit

 

- Zielgruppe: Kinder und Jugendliche mit umfassendem motorischem, sozial‑emotionalem oder psychischem Förderbedarf.  

- Ablauf: Holen des Pferdes, gemeinsame Pflege und Vorbereitung, Arbeit am oder auf dem Pferd, Versorgung und Zurückbringen zur Herde, kurze Reflexion.  

- Schwerpunkte: Bindungsaufbau, Verantwortungsübernahme, Selbstwirksamkeit, Beziehungs‑ und Emotionsregulation.  

- Kosten: 80 €  

 

 Tandem‑Einheit (zwei Personen)

 

Die Tandem‑Einheit richtet sich an zwei Klient:innen (z. B. zwei fremde Kinder, Geschwister oder Bezugsperson‑Kind), die gemeinsam mit einem oder zwei Pferden arbeiten.  

 

Im Fokus stehen:  

- Kooperation, Rücksichtnahme und Absprachen  

- gemeinsames Problemlösen und gegenseitige Unterstützung  

- Stärkung von Selbstwert, Zugehörigkeit und sozialer Kompetenz  

 

Die Pferde dienen als „Brücke“ zwischen den beiden Menschen: Viele Themen können nonverbal, über Handeln und Erleben bearbeitet werden.  

 

Die Eltern‑Kind‑Einheit richtet sich an ein Kind mit einer zentralen Bezugsperson (z. B. Mutter, Vater, Pflegeperson). Ziel ist die Stärkung von Bindung, Vertrauen und positiver Interaktion.  

 

Inhalte sind u.a.:  

- gemeinsames Holen, Putzen und Versorgen des Pferdes  

- Übungen am Boden und/oder auf dem Pferd  

- Erleben von gemeinsamer Verantwortung und Erfolgserlebnissen  

- Reflexion von Kommunikation, Grenzen und Nähe‑Distanz‑Regulation  

 

Besonders hilfreich ist dieses Angebot bei Beziehungs‑ und Bindungsunsicherheiten, hoher familiärer Belastung, nach Krisen oder traumatischen Erfahrungen.

 

Geschwister‑Einheit

 

Die Geschwister‑Einheit richtet sich an zwei Geschwister, die gemeinsam mit einem oder zwei Pferden arbeiten. Typische Themen sind Rivalität, Eifersucht, Rollenverteilung, Zusammenhalt und Kooperation.  

 

Gemeinsam bewältigte Aufgaben – z. B. das Führen eines Pferdes zu zweit, Parcours, abwechselndes Reiten – können das Wir‑Gefühl stärken und neue Formen des Miteinanders ermöglichen. Die Inhalte werden an Alter, Temperament und Beziehungsthemen der Geschwister  angepasst.
 

Kostenstaffelung:

- 2.  Klient:innen, 1. Reittherpeutin, 1.  Pferd → 65 €  

- 2 . Klient:innen, 1. Reittherpeuin,  2 . Pferde → 75 €  

 

 

Kinder‑Pony‑Hund‑Treff (Eltern‑Kind‑Gruppe)

 

Der Kinder‑Pony‑Hund‑Treff ist ein gruppenpädagogisches Angebot mit bis zu vier Kindern, die jeweils von einer Bezugsperson begleitet werden. Gemeinsam mit Ponys und Hundedame Hazel entsteht ein geschützter, fröhlicher Rahmen für erste Tierkontakte, Naturerfahrung, Bewegung und Bindungserleben.  

 

Gruppe 2–4 Jahre

 

- Fokus: behutsames Kennenlernen, Sinneserfahrungen, sichere Begleitung durch die Bezugsperson, Rituale für Orientierung.  

- Inhalte: Beobachten, vorsichtiges Streicheln, Putzen, Leckerli geben, kleine gemeinsame Wege.  

- Dauer: 60 Minuten  

- Kosten: 30 € pro Kind und Termin bei regelmäßiger Teilnahme  

 

Gruppe 4–6 Jahre

 

- Fokus: aktive Beteiligung, Übernahme kleiner Verantwortungen, Kooperationsaufgaben mit Pony und Hazel, Gruppenregeln.  

- Inhalte: Ponys holen und vorbereiten, einfache Parcours, Spiele, kleine Aufgaben in Kleingruppen.  

- Dauer: 60 Minuten  

- Kosten: 30 € pro Kind und Termin bei regelmäßiger Teilnahme  

 

Die Gruppen sind als fortlaufende Angebote mit fester Anmeldung konzipiert, damit stabile Beziehungen und kontinuierliche Entwicklungsschritte möglich sind.

 

Heilpädagogische Gruppenangebote für Einrichtungen

 

Die heilpädagogischen Gruppenangebote richten sich an Förderschulen, Schulen, Kitas, Werkstätten, Wohngruppen, Jugendhilfe‑ und andere Einrichtungen. Ziel ist die ganzheitliche Förderung – motorisch, emotional, sozial und kognitiv.  

 

- Gruppengröße: in der Regel 4–8 Teilnehmende  

- Dauer: meist 120 Minuten inkl. Ankommen, Pausen und Abschluss  

- Inhalte:  

  - gemeinsames Begrüßen und Versorgen der Pferde  

  - Führen in Teams, Parcours, Kooperations‑ und Vertrauensübungen  

  - Wahrnehmungs‑ und Entspannungsangebote  

  - klare Regeln und Rituale für Sicherheit und Struktur  

 

Rahmenbedingungen (Zielgruppe, Gruppengröße, Unterstützungsbedarf, Anzahl der Begleitpersonen, Häufigkeit, Kosten) werden im Vorgespräch individuell abgestimmt.

 

 

 

 10. Einrichtungsbesuche mit Pferd oder Pony

 

Um niedrigschwellige Zugänge zu ermöglichen, bietet Reittherapie Seelenpferde gGmbH Besuche mit Pferd oder Pony in Einrichtungen an, deren Klient:innen den Hof nicht besuchen können.  

 

Einsatzorte können u. a. sein:  

- Kitas, Schulen, Förderschulen  

- Wohngruppen, Seniorenheime, Hospize, Tagespflege  

- Werkstätten oder andere Betreuungseinrichtungen  

 

Mögliche Inhalte:  

- behutsames Kennenlernen, Beobachten und Streicheln  

- angeleitete Pflegehandlungen (bürsten, striegeln, Mähne kämmen)  

- gemeinsames Gehen neben dem Tier, je nach Möglichkeiten  

- Sinnesangebote (Fühlen, Riechen, Hören des Pferdes)  

- biografieorientierte Gespräche, insbesondere mit älteren Menschen  

 

Rahmenbedingungen (Sicherheit, Örtlichkeiten, Dauer, Teilnehmer:innenzahl, Begleitung, Kosten) werden für jede Einrichtung individuell vereinbart.

 

 Team

 

Menschliches Team

 

- Carolin Görsmeyer 

  Geschäftsführerin, Erzieherin, zertifizierte Reittherapeutin, zertifizierte Antiaggressionstrainerin, zertifizierte Traumapädagogin und zentrierte Traumaberaterin. Verantwortlich für die konzeptionelle Ausrichtung, die pädagogisch‑therapeutische Arbeit mit Klient:innen und die fachliche Weiterentwicklung der Angebote.  

 

- Martina Görsmeyer  

  Geschäftsführerin, zertifizierte Reittherapeutin, Trainerin im Gesundheitswesen. Zuständig für Haltung, Ausbildung, Gesunderhaltung und Betreuung der Therapiepferde sowie für die Schnittstelle zwischen Tierwohl, Training und therapeutischer Arbeit.  

 

- Chantal Hubbertz 

  Langzeitpraktikantin und angehende Reittherapeutin. Sie bringt zwei Jahre Schul‑ und Berufserfahrung im Bereich Heilerziehungspflege mit und unterstützt das Team in der Arbeit mit Klient:innen, in der Vorbereitung der Pferde und bei organisatorischen Abläufen. Ihre Erfahrungen in der Heilerziehungspflege fließen in eine einfühlsame, ressourcenorientierte Begleitung der Kinder und Jugendlichen ein.  

 

- Sophia Anders 

  Zertifizierte Reittherapeutin. Sie hat ihre Ausbildung zur Reittherapeutin 

und zusätzlich die „Basis‑Plus‑Schulung zur Prävention von sexualisierter Gewalt in der Kinder‑ und Jugendarbeit“ absolviert. Mit diesem präventiven Fachwissen stärkt sie die Kinderschutz‑ und Qualitätsstandards der Reittherapie Seelenpferde gGmbH und übernimmt eigene Klient:innen in Einzel‑, Tandem‑ und Gruppensettings.  

 

Praktikant:innen und Hospitant:innen werden sorgfältig ausgewählt, angeleitet und arbeiten niemals allein mit Kindern, sondern immer unter fachlicher Aufsicht.

 

 Tierische Co‑Therapeut:innen

Zum tierischen Team gehören:  

- ein Therapiepony   

- ein Therapiemuli  

- vier Therapiepferde  

 

Alle Tiere sind als Therapie‑Pferd, Therapie‑Pony bzw. Therapie‑Maultier zertifiziert und speziell auf die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen vorbereitet. Unterschiedliche Größen, Gangbilder und Charaktere ermöglichen eine passgenaue Zuordnung zu den Klient:innen.

 

 Qualitätssicherung, Kinderschutz und Tierwohl

 

Die Qualität der Angebote wird gesichert durch:  

- fundierte und zertifizierte Ausbildungen des Teams in Reittherapie, Heil‑ und Traumapädagogik sowie tiergestützter Intervention  

- regelmäßige Fort‑ und Weiterbildungen 

- strukturierte Förderplanung (Anfangs‑, Zwischen‑ und Abschlussgespräche)  

- kontinuierliche Verlaufsdokumentation jeder Einheit  

- Kooperation mit anderen Fachstellen (Ärzt:innen, Therapeut:innen, Einrichtungen) auf Grundlage von Schweigepflicht und Einwilligung  

 

Kinderschutz ist fester Bestandteil des Konzepts. Es existieren klare Verhaltensregeln, Beschwerdewege, Zuständigkeiten und Vorgaben zu Führungszeugnissen sowie Erste‑Hilfe‑Schulungen für Mitarbeitende.  

 

Das Wohl der Tiere hat einen hohen Stellenwert:  

- artgerechte Haltung im Herdenverband mit viel Bewegungsfreiheit  

- regelmäßige tierärztliche Kontrollen  

- osteopathische/physiotherapeutische Begleitung bei Bedarf  

- angemessene Einsatzzeiten, Pausen und Ausgleichsphasen  

- pferdegerechtes Training und Beschäftigung  

 

Nur gesunde, motivierte Tiere werden eingesetzt. So können sie langfristig als verlässliche, sensible Co‑Therapeut:innen wirken.

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